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LTE (Long Term Evolution) |
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LTE ist der Mobilfunk-Standard der nächsten Generation. Technisch gesehen basiert die Gestaltung von LTE auf der Grundlage der heutigen 3GPP Familie von zellular aufgebauten Netzwerken wie GSM und UMTS. LTE sorgt für einen reibungslosen evolutionären Übergang zu höheren Datenraten und geringeren Latenzzeiten. Mit der Einführung von LTE wird Entwicklung von der bestehenden Netzwerk-Architektur auf eine IP also Packetorientierte Architektur stattfinden. Diese Entwicklung hat aus Sicht der Betreiber einige Vorteile. Diese Vorteile sind zum einen geringere Kosten für viele Dienste die auf mehreren Anwendungen basieren z.B. kombinierte Sprach-, Video- und Datendienste zum anderen die Interoperabilität mit anderen festen und drahtlosen Netzwerken. LTE wird die Sprachdienste der heutigen Mobilfunknetze mit dem Datenzentrierten Möglichkeiten der festen Internetanschlüsse kombinieren. Die meisten Betreiber von GSM oder HSPA Netzen werden vermutlich früher oder später auf LTE umrüsten. AT&T Mobility hat erklärt, dass sie ein Upgrade auf LTE planen, jedoch bis dahin HSUPA und HSPA+ einsetzen wollen. T-Mobile, Vodafone, France Télécom, Telia Sonera und Telecom Italia Mobile haben auch ihr Engagement für die LTE Technologie bekannt gegeben. T-Mobile will direkt auf LTE umsteigen, ohne vorher HSPA+ zu installieren. |
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| Lte soll später
flächendeckend in Deutschland verfügbar sein. Durch Umbau der
vorhandenen Mobilfunkmasten und deren UMTS Technik wird die
Umstellung auf Lte für die Lte Anbieter kein allzu großer
Kostenaufwand werden. Lte nutzt die Bandbreiten zwischen 1,4 MHz und 20 MHz. Zur Verfügung stehen Lte folgende Bandbreiten: 1,4 MHz, 3 MHz, 5 MHz, 10 MHz, 15MHz und 20 MHz. Hinzu kommen evtl. noch die UMTS Bandbreiten. Damit sind Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s theoretisch möglich. Dank der geringen Latenzzeit (kleiner als 5 ms) sind auch Datenübertragungen in fahrenden Fahrzeugen möglich. Getestet wurden schon Geschwindigkeiten von 70 km/h, wobei schnellere Geschwindigkeiten ohne Probleme gemeistert werden können. Rein theoretisch können Geschwindigkeiten von 500 km/h gefahren und trotzdem mit Lte gesurft werden. Wo die volle Lte Bandbreite später verfügbar ist, liegt noch nicht vor. Genaue Aussagen können erst getroffen werden, wenn die Planungsphase von Lte abgeschlossen ist. Einem schnellen Lte Ausbau steht eigentlich kaum etwas im Weg. Sendeanlagen von mobilen Internet können kostengünstig aufgerüstet werden. Wahrscheinlich werden zuerst die Ballungsgebiete in den Genuss des ultraschnellen Internets kommen. So könnten z.B. Berlin, Düsseldorf, Köln, München und einige andere Großstädte in der ersten Umbauwelle mit dabei sein. Da Lte eine größere Reichweite als UMTS besitzt, werden auch die ländlichen Gegenden schneller in den Genus des mobilen Internets kommen. So können Lücken im Breitband schnell geschlossen werden. |
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Die LTE Entwicklung:
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| Letzte Bearbeitung: 20.06.2010 | ||
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Helmut Langenbach |
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