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Publizierte Studien zu Mobilfunk Basisstationen
und gepulster Hochfrequenz
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REFLEX - Studie
Febr. 2000 - Aug. 2004
Aus den in vitro Untersuchungen im Rahmen des
REFLEX-Projektes ergibt sich, dass RF-EMF unterhalb der
geltenden Sicherheitsgrenzen fähig sind, in bestimmten lebenden
Zellen DNA-Strangbrüche zu erzeugen und die Anzahl der
Micronuklei und der Chromosomenaberrationen zu erhöhen. Auf
der Grundlage dieser Befunde ist anzunehmen, dass RF-EMF auf
verschiedene Zellsysteme eine gentoxische Wirkung ausüben.
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RF
= Radiofrequenzen |
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EMF =
Elektromagnetische Felder |
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Chromosomenaberrationen
sind teilweise lichtmikrospokisch sichtbare, strukturelle
Veränderungen der Chromosomen wie Stückverluste, Verdopplungen,
Verdrehungen oder Verschiebungen. |
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Nailaer Ärztestudie 2004
Drs. med. Horst Eger, Klaus Uwe Hagen, Birgit Lukas, Peter Vogel,
Helmut Voit
Als Ergebnis zeigte sich, das der Anteil von neu
aufgetretenen Krebsfällen bei den Patienten, die während der
letzten 10 Jahre in einem Abstand von 400 Meter um die seit 1993
betriebene Mobilfunksendeanlage gewohnt hatten, gegenüber weiter
entfernt lebenden Patienten signifikant höher und die Patienten
waren in durchschnittlich 8 Jahre jüngerem alter erkrankt.
Für die Jahre 1999-2004 also nach 5 Jahren Betriebszeit des
Senders- hatte sich das relative Risiko an Krebs neu zu
erkranken, für die näher an der Sendestation lebende Bevölkerung
im Vergleich zu der Gruppe im Nailaer Außenbereich verdreifacht. |
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Netanya, Israel: Erhöhte Krebsrate in der Nähe einer
Mobilfunkstation
Nailaer Ärztestudie bestätigt !
Aus dem Abstract: Ziel dieser Studie ist
die Untersuchung, ob die Krebsrate bei Anwohnern steigt, die in
der Nähe einer Mobilfunkstation einer hochfrequenten Strahlung
ausgesetzt sind. Es handelt sich dabei um eine epidemiologische
Untersuchung, die klären soll, ob die Krebsrate bei Personen, die
der Mobilfunkstrahlung ausgesetzt sind, sich von den für das
untersuchte Gebiet (Israel, Netanya), erwarteten Werten abweicht,
oder vergleichbar ist mit derjenigen von Bewohnern einer nahe
gelegenen Gegend.
Die Teilnehmer (n=622) wohnen seit 3 bis 7
Jahren in der Nähe einer Mobilfunkstation und sind Patienten
einer Klinik (DW). Eine zweite Gruppe von Personen (n=1222), die
in einer Klinik in der Nähe behandelt wurden und ähnliche
Lebensbedingungen aufweisen, was Umgebung, Arbeitsplatz usw.
angeht, wurde zum Vergleich herangezogen. Im exponierten Bereich
(Bereich A) wurden im Verlauf eines Jahres acht Fälle
verschiedener Krebsformen diagnostiziert. Diese Krebsrate wurde
sowohl mit der Durchschnittsrate von 31 Fällen pro 10.000
Personen in der Gesamtbevölkerung als auch mit der Rate von
2/1222 in der nahe gelegenen Klinik (Bereich B) verglichen.
Das Krebsvorkommen bei Frauen im Bereich A
war der Studie zufolge signifikant höher (p<0,0001) im Vergleich
zu dem in Bereich B als auch in der gesamten Stadt. Ein Vergleich
des relativen Risikos zeigte, dass im Bereich A 4,15-mal so viele
Erkrankungen wie im Durchschnitt in der gesamten Bevölkerung
auftraten. Die Studie weist auf einen Zusammenhang zwischen einer
erhöhten Krebsrate und dem Wohnort in der Nähe einer
Mobilfunkstation hin. |
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Santini, Frankreich, 2001:
Signifikanten
Zusammenhang zwischen wie Reizbarkeit, depressiven Tendenzen, Taumel
bis 100m, wie Kopfschmerz, Schlafstörung, Unwohlsein,
Hautprobleme bis 200m, wie Müdigkeit bis - allerdings jeweils
geschätzten - 300m Entfernung zur nächsten Mobilfunksendeanlage.
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Hutter, Moshammer und Kundi, Österreich, 2002:
finden einen signifikanten Zusammenhang zwischen der
Feldstärke und kardiovaskulären Symptomen. (Herz und
Gefäße sowie das Herz-Kreislauf-System betreffenden Symptomen)
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Navarro, Spanien, 2002:
Bei
Strahlungsintensitäten von 0,5 µW/cm² (Mikrowatt/pro
Quadratzentimeter)
Kopfschmerzen und Angststörungen fest.
Deutscher Grenzwert 1000 µW/cm²
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Sonstige Studien |
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Salford-Studie
.pdf 312 kByte engl.
Nerve cell damage in mammalian brain after
exposure to
microwaves from GSM mobile phones
Leif G. Salford 1, Arne E. Brun
2, Jacob L. Eberhardt 3, Lars Malmgren 4, Bertil R.R. Persson 3
Depts of
1
Neurosurgery,
2 Neuropathology,
3
Medical Radiation Physics and
4
Applied
Electronics, Lund University, the Rausing
Laboratory and Lund University Hospital,
S-22185, Lund, Sweden.
Schädigung von Nervenzellen im Hirn von
Säugetieren nach
Exposition gegenüber GSM Handy-Strahlung:
Übersetzung von Dr. Gäbler und Dr. Volker Schorpp .pdf
238 kByte
Corresponding author:
Leif G. Salford
Dept. of Neurosurgery
Lund University Hospital
S-221 85 Lund, Sweden
Phone: +46 46 171270
Fax: +46 46 189287
Email: Leif.Salford@neurokir.lu.se
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Lilienfeld-Studie“ (Goldsmith, 1997 ):
Krebsrisiko in der amerikanischen Botschaft in
Moskau durch Mikrowellenstrahlung (deutlich unterhalb der Deutschen Grenzwerte)
während des Kalten Krieges um 4:1 erhöht.
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" Schwarzenburg-Studie Studie " (Abelin, 1995) :
Um den
Kurzwellensender finden sich dosisabhängig Schlafstörungen (5:1),
Depressionen (4:1) und Krebs (3:1) erhöht.
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" Sutro-Tower-Studie " (Selvin, 1992) :
Erhöhte Krebsrate bei Kindern um den Berg Sutro in San Francisco,
hochsignifikanter linearer Dosis-Wirkungs-Zusammenhang für alle Krebsarten,
insbesondere für Gehirntumoren.
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" Hawai-Studie "
(Maskarinec, 1994) :
Erhöhte Leukämiefälle bei Kindern um die Sendetürme von Radio Hawai.
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" Nord-Sydney-Leukämie-Studie
" (Hocking , 1996) :
Signifikanter
Anstieg von Leukämiefällen und allgemeiner Sterblichkeit
im Umfeld der Radio und Fernsehsender.
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Großbritannien
" (Dolk , 1997) :
Bis zu neunmal mehr
Leukämiefälle bei Erwachsenen als im Landesdurchschnitt mit
Abnahme der Fallzahlen mit der Entfernung zum Sender. |
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| " Cherry-Studie Studie " (Cherry, 1999) :
Kausaler Zusammenhang von Tumorfällen
und Anzahl der aktiven Sender in Abhängigkeit der Distanz. |
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| " Radio-Vatikan-Sender-Studie " (Michelozzi,
2001) :
Epidemiologischer Nachweis, dass in 6 km um den
Sender Kinderleukämie um 220% und die
Sterblichkeit an Erwachsenen Leukämie erhöht sind. |
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Studien in Arbeit |
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TNO Replikationsstudie
Finanzierung |
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Projektdauer: 1. September 2004 – ca. 1.
September 2005 |
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