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Elektrosensibilität |
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Alle Lebensvorgänge, deren Steuerung und die Aufrechterhaltung des Lebens bei Pflanzen, Tieren und Menschen beruhen auf und sind gebunden an elektromagnetische Schwingungen. Jede Zelle und jedes Organ ist damit Sender und Empfänger elektromagnetischer Schwingungen und tritt in Resonanz mit natürlichen wie künstlichen elektromagnetischen Feldern. Gesundheit ist gleichbedeutend mit ungestörtem Informationsfluss und mit der Fähigkeit, optimale Regulationen bei allen Anforderungen und Belastungen aufrechtzuerhalten. (Homöostase). Krankheit bedeutet gestörter Informationsfluss und Verlust der Regulationsfähigkeit zum Erhalt der Homöostase.
Elektrosensibilität ist die – unfreiwillige – „Fähigkeit“,
derartige Belastungen des Organismus durch elektro-magnetische Felder mittels
körperlicher und / oder seelischer subjektiver und objektiver Beschwerden und
Störungen wahrzunehmen. Dabei handelt es sich, vergleichbar mit anderen
allergischen Reaktionen, um eine überschießende Reaktion des Immunsystems und
der Selbstregulation auf elektromagnetischen Stress bzw. um den Ausdruck einer
Überlastung des Immunsystems und den Verlust der Homöostase. Es handelt sich
aber auch um ein eindringliches Warnsignal für alle Menschen, auch und gerade
für diejenigen, die – noch – keine direkten subjektiven oder objektiven
Wirkungen wahrnehmen oder sie nicht als solche erkennen. Das Typische an diesem Symptomenkomplex ist – zu Beginn – das Auftreten der Beschwerden im zeitlichen und räumlichen Zusammenhang mit Belastung durch elektromagnetische Felder und deren vollständiges Verschwinden bei Minderung der Belastung. Ebenso typisch ist, dass das Beschwerdebild von Patient zu
Patient verschieden ist in Abhängigkeit von der individuellen Reaktionslage,
vom Lebensalter, von der Dauer und Intensität der Belastung, von
Vorschädi-gungen und schon bestehenden anderen Erkrankungen, von gleichzeitig
auftretenden anderen Belastungen und von den Möglichkeiten der Erholung und
Entlastung. Daraus ergibt sich: Das „Spezifische“ an Elektrosensibilität ist, dass die Symptomatik komplex ist und unspezifisch! Allerdings kristallisieren sich immer mehr Schwerpunkte der Beschwerden und v.a. typische Anfangsreaktionen heraus. (s. „Ein neues Krankheitsbild: Das Mikrowellensyndrom“ der Ärzteinitiative Bamberger Appell, Dr. med. Waldmann-Selsam) Diese „Spezifität“ teilt die Elektrosensibilität mit anderen Symptomenkomplexen bei anderen Ursachen. (z.B. Mykosen, slow-Virus-disease, Multipler chemischer Sensibilität MCS, Belastung mit Formaldehyd, Amalgam usw.) Dies erschwert das Erkennen und Differenzieren der Elektrosensibilität. Es existieren keine einfachen und bei jedermann gleich einsetzbaren Diagnoseverfahren. Für eine Diagnosestellung ist deshalb eine charakteristische anamnestische Konstellation ausschlaggebend sowie eine ganzheitliche und umweltmedizinisch orientierte Exploration. Dabei bedarf es auch Aufmerksamkeit und Erfahrung, um Beschwerden infolge elektromagnetischer Belastung von Projektionen zu unterscheiden, bei denen Beschwerden anderer Ursachen auf das Projektionsfeld „Elektrosmog“ übertragen werden. Zum Nachteil der betroffenen Menschen und von uns allen hat sich die „offizielle“ Medizin dieser Problematik bisher praktisch nicht angenommen. In der üblichen Medizinliteratur und v.a. im Gutachterwesen existiert dieses Phänomen nicht. Ärzte kennen dies Phänomen meist gar nicht oder lassen es außer acht. Diese völlige Unkenntnis verführt leider viele Mediziner wie auch die Umwelt der betroffenen Menschen dazu, die Beschwerden nicht ernst zu nehmen, die Ursachen zu leugnen und die Patienten in die Ecke der Hysterie oder Psychiatrie zu stellen. Die oft mühsame individualisierende und differenzierende Diagnostik wird aus Unkenntnis unterlassen. Die voreilige Einstufung in einen psychiatrischen Erklärungsbereich durch Mediziner, Gutachter und Umfeld erhöht den Leidensdruck und oft genug auch die Isolation der betreffenden Patienten noch zusätzlich zu dem vorhandenen Leidensdruck in erheblichem Maße. Evtl. Therapieversuche mit symptomatischen Mitteln sind meist wirkungslos und enttäuschend. Eine immer wieder anzutreffende natürliche und für den
Selbstschutz notwendige Reaktion bei betroffenen elektrosensiblen Menschen ist
daher, sich selber sachkundig zu machen und um die Anerkennung der Beschwerden
und deren Auslösung durch Elektrosmog zu kämpfen. Dies wiederum wird dann
häufig von Medizinern als Fixiertsein auf eine eingebildete Ursache
fehlinterpretiert und wieder nicht ernst genommen. Da diese Patienten oft über
ein sehr gutes Fachwissen verfügen, das den meisten Medizinern nicht zur
Verfügung steht, kommt es häufig zu zusätzlichen Abwehrreaktionen von Ärzten
und Gutachtern, die ihre Unkenntnis nicht wahrhaben wollen. Und auf der anderen
Seite zu einer zunehmenden Fixierung der Patienten auf den Ursachennachweis. Da elektromagnetische Felder auch schwere psychische Symptome von Ruhelosigkeit über Depression bis hin zu neurotischen Reaktionen auslösen können, werden diese Symptome wiederum oft als die ursprüngliche Erkrankung missdeutet. Das gleiche gilt für den anderen Aspekt: Menschen, die lange genug unverstanden und stigmatisiert worden sind, neigen zu ähnlichen reaktiven Symptomen der Depression, Rückzugstendenzen und neurotischer Erlebensweisen aufgrund der ständigen Isolation und des Unverständnisses. Beide Tendenzen können sich gegenseitig noch verstärken und liefern denen, die die genannten Zusammenhänge nicht wahrhaben, erneut den scheinbaren Beweis für ihre falsche These der Einbildung und der Hypochondrie. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Bei anhaltender Belastung mit
elektromagnetischen Feldern und / oder als Folge der oben beschriebenen Dynamik
kommt es zu einem „Kippeffekt.“ (Dr. med. Braun-von-Gladiß). Häufig ist zu beobachten, dass Menschen, die besonders
elektrosensibel sind, andere Vorbelastungen haben, z.B.
Schwermetallbelastungen, Allergien, Stoffwechselstörungen usw. Diesen Umstand
macht sich die in den Medien und in der Fachpresse praktisch ausschließlich
vertretene sog. maßgebliche Wissenschaft zu nutze, um die Existenz von
Elektrosensibilität gänzlich zu leugnen und die Beschwerden entweder auf
Einbildung oder auf andere Faktoren wie Allergien, Rauchen usw.
zurückzuführen. (s.u.). Der wichtigste erste Schritt : die Patienten ernst nehmen, ihre Wahrnehmung und ihr Leiden würdigen, sie von dem Beweisdruck befreien und vom Abgestempelt werden als Hypochonder. Dann müssen Möglichkeiten der sofortigen und der langfristigen
Entlastung von Strahlenbelastung geklärt und eingeleitet werden. Da es sich bei
der Elektrosensibilität um ein multifaktorielles Geschehen handelt, ist die
umfassende Entlastung von sensibilisierenden Kofaktoren zu betreiben. (z.B.
Metallentfernung, Zahnsanierung, Toxikologische Diagnostik und Therapie,
ganzheitliche Behandlungsweisen, Umweltmedizinische Behandlung, usw., Wohn- und
Schlafplatzsanierung.) Ziel sollte sein, die Patienten dabei zu unterstützen, wieder
„vor den Kipppunkt“ zu kommen, d.h. die Perspektive der Wiedergewinnung eigener
Handlungsfähigkeit und der Gesundung durch Stärkung der eigenen – psychischen
wie somatischen – „Immunkompetenz“ zu stärken, aus der Opferrolle
herauszutreten und die eigenen Ressourcen zu mobilisieren. Dies kann bei durch
Elektrosmog geschwächten Menschen ein besonders großes Problem sein, es ist der
Kernpunkt der oft sehr dramatischen Situation. Angesichts der für den Einzelnen
nicht beeinflussbaren Zunahme der Mobilfunkbelastung ist sowohl die Solidarität
der nahen Menschen wichtig wie auch die Aufklärung und Einbeziehung von
Nachbarn, von Kollegen, von Arbeitgebern usw. Es ist sehr wichtig zu wissen, dass es der Mobilfunkindustrie
gelungen ist, in die entscheidenden politischen und wissenschaftlichen Gremien
ihre Interessenvertreter zu lancieren. So ist z.B. Dr. Rapacholi, ein Physiker,
bei der WHO verantwortlich für den Bereich Elektrosmog und Mobilfunk. Dr.
Rapacholi bestreitet nicht, jährlich 150 000 Dollar von der Mobilfunkindustrie
zu bekommen. Zusammen mit Prof. Bernhard hat er die Grenzwerte „erfunden“, bei
deren Einhaltung angeblich keine Gesundheitsgefahren bestehen. Diese Werte
liegen millionenfach über den Werten, bei denen biologische Störreaktionen im
menschlichen Organismus feststellbar sind. Sie berücksichtigen ausschließlich
die Erwärmung des Körpers. Rapacholi hat dafür gesorgt, dass diese Werte von
der WHO übernommen wurden, Prof. Bernhard hat dafür gesorgt, dass sie von der
Strahlenschutzkommission, dem Bundesamt für Strahlenschutz und von der
Regierung in der BRD übernommen wurden und damit auch von den bundesdeutschen
Gerichten.
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| Quellen: | |||
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http://www.who.int/peh-emf/meetings/hypersens_wgrep_oct04.pdf
http://www.risiko-elektrosmog.at/ |
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Zitate zum Mobilfunk |
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"Die kritische Sichtung der wissenschaftlichen
Literatur lässt keinerlei Zweifel mehr, dass die gepulste
elektromagnetische Strahlung von Basisstationen, Handys und schnurlosen
Haustelefonen wesentlich Gesundheits beeinflussend und schädlich ist."
Prof. Dr. –Ing. Alexander H. Volger, Honorarprofessor der
Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. "Bei 36 Probanden führte die gepulste Strahlung im Versuchslabor unmittelbar nach dem Einschalten zu Veränderungen im EEG." Dr. H.P. Reiser, Dr. W. Dimpfel und Dr. F. Schober, Wissenschaftler des Pro-Science-Forschungsinstituts im Auftrag der Telekom "Gepulste Felder verändern das EEG und das zentrale Nervensystem." Prof. Dr. Ross Adey, Loma-Linda-Universität, California "Bei unseren Forschungen haben wir menschliches Blut in Reagenzgläser mit Mikrowellen bestrahlt, die ähnlich der Handystrahlung sind. Es zeigte sich, dass sich unter dem Feldeinfluss die Zellkerne spalten. Es gibt Beweise für Schäden durch Mobilfunk. Dabei geht es nicht nur um Hirntumore, Blutveränderungen und Krebs sondern auch um genetische Störungen und andere Probleme. Wenn wir jetzt keine umfassenden Forschungen anstellen und die Augen verschließen, dann wird das nichts bringen. Dann erweckt man nur den Eindruck, dass man Tote zählen will, bevor man handelt. Mit den vielen Informationen, die wir zum jetzigen Zeitpunkt in der Hand haben, ist Entwarnung absolut unhaltbar". Dr. George Carlo, Medizin-Physiker und Leiter einer im Auftrag der US-Mobilfunkindustrie druchgeführten 27-Millionen-Dollar-Studie. "Je länger die Blut-Hirn-Schranke mit gepulsten Mikrowellen bestrahlt werden, desto durchlässiger werden sie. Nach zwei Tagen war das schon auffällig, nach vier Tagen wurde es immer deutlicher." Prof. Dr. Johannes Goeke, Fachhochschule Köln, und Dr. Florian Stögbauer, Neurologe der Universitätsklinik Münster. "Keine Firma der Welt entwickelt ein Arzneimittel, das bei Versuchstieren Krebs auslöst, und sagt dann, wie das Bundesamt für Strahlenschutz, die Handyhersteller und Mobilfunkindustrie, das werde beim Menschen schon nicht auftreten." Prof. Dr. Wolfgang Löscher, Tierärztliche Hochschule Hannover, zur Rapacholi-Studie in der SZ. |
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