Zusammenfassung
Die gepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Felder (von
Mobilfunksendeanlagen, schnurlosen DECT-Telefonen, Handy, WLAN u.a.)
führen weit unterhalb der gültigen Grenzwerte zu einem neuen,
vielschichtigen Krankheitsbild mit charakteristischer
Symptomenkombination.
Die Menschen leiden an einem, mehreren oder vielen der folgenden
Symptome: Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopf-schmerzen, Kopfdruck,
Schwindel, Unruhe, Benommenheit, Reizbarkeit, Aggressivität,
Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen,
depressive Stimmung, Antriebslosigkeit, Angststörungen, Panikattacken
(nachts, auf Autobahnen), Brennen innerlich, inneres Zittern,
Ohrgeräusche, Hörverlust, Hörsturz, Geräusche im Kopf,
Lärmem-pfindlichkeit, Geruchsempfindlichkeit, Nasenbluten, trockene
Augen, Sehstörungen, Augenentzündungen, Augenschwel-lungen,
Augenschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Hautveränderungen (Rötungen,
Pigmentierung, Entzündungen, Gesichts-blässe, Ringe unter den Augen),
Brennen oder Kribbeln der Haut, Juckreiz, Allergische Reaktionen,
häufige Infekte, Nebenhöhlenentzündungen, unklare Zahnschmerzen,
Kiefereiterungen, Nackenschmerzen, Gelenk- und Gliederschmer-zen,
Nerven- und Weichteilschmerzen, Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe,
Muskelschwäche, Taubheits-gefühl, Lähmungserscheinungen,
Koordinationsstörungen, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen,
Blutdruckerhöhung (anfallweise oder dauerhaft), Schilddrüsenprobleme,
Haarausfall, Hormonstörungen, Libidoverlust, Stoffwechselstörungen,
Appetit-losigkeit oder ständiges Hungergefühl, Übelkeit,
Gewichtsabnahme oder Gewichtszunahme, Frösteln, nächtliches Schwitzen,
Zähneknirschen und gehäuftes Wasserlassen.
Schon ab 1 µW/m2; erkranken einzelne Menschen ( bei UMTS schon ab 0,1
µW/m2;)
Die Symptome treten in zeitlichem und räumlichem Zusammenhang mit der
Exposition auf .
Viele Betroffene waren vorher beschwerdefrei.
Häufig erkranken etliche Anwohner nach Inbetriebnahme eines Senders
(es variiert nur der Zeitpunkt des Auftretens von Symptomen: sofort,
nach Tagen, Wochen oder Monaten; dies ist abhängig von der
individuellen Konstitution, von bestehenden Grunderkrankungen, von der
Aufenthaltsdauer im belasteten Wohnraum, von dem Frequenzbereich, von
der Feldstärke, vom Frequenzgemisch aus verschiedenen Richtungen, vom
gleichzeitigen Vorhandensein von Rundfunk- und Fernsehsendern.)
Es handelt sich keineswegs nur um subjektive Befindlichkeitsstörungen.
Durch fachärztliche Untersuchungen waren Herzrhythmusstörungen,
extreme Blutdruckschwankungen, EEG-Veränderungen, cerebrale
Durchblutungsstörungen, Hörsturz, Visusverlust, Hormonstörungen,
Konzentrationsveränderungen von Neurotransmittern,
Konzentrationsveränderungen verschiedener Blutparameter,
Geldrollenbildung, kognitive Störungen u.a. objektiv nachgewiesen
worden. Veränderungen im Gesicht, an der Haut und am Haupthaar waren
für den Arzt sichtbar. Die Ärzte hatten jedoch in den ersten Jahren
nach Hochfrequenzexposition keine pathologischen Organbefunde erheben
können, die diese Symptome hätten erklären können.
Die symptomatische, medikamentöse Therapie (Betablocker, Schlafmittel,
Schmerzmittel, Psychopharmaka, Antirheumatika, Antihypertensiva,
Augentropfen) hilft nur mangelhaft.
Apotheker stellen fest, dass diese Medikamente gehäuft rund um
Standorte verordnet werden.
Zischende Geräusche oder Brummen im Kopf, Ohrgeräusche, Schwindel,
Übelkeit, Sehstörungen, Augenschwellungen, Brennen der Haut, Unruhe,
Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, Konzentrationsstörungen,
chronische Erschöpfung, Infektanfälligkeit, Antriebslosigkeit,
Zähneknirschen, nächtliches Schwitzen und Haarausfall sind meist nicht
therapierbar.
Häufig erkranken gleichzeitig auch Tiere und Pflanzen.
An manchen Standorten kommt es zu technischen Störungen
(Autoelektronik, Garagenöffner, Telefon, Fernsehapparat, Aufzug )
Es konnte kein zeitlicher Zusammenhang mit maßgeblichen Veränderungen
in den Häusern (neuer Bodenbelag, neue Sofamöbel, neue Farben,
Gebrauch von Insektiziden) hergestellt werden.
Die Entstehung der Symptome durch außergewöhnlichen beruflichen oder
sozialen Stress konnte oft ausgeschlossen werden. Jedoch kommt es
häufig in der Folge von Hochfrequenzbelastung am Arbeitsplatz und zu
Hause zu extremem täglichen Stress.
Ein großer Teil der Symptome verschwindet nach Beendigung der
Exposition (Ortswechsel vorübergehend oder dauerhaft, Entfernung
DECT-Telefon, Entfernung WLAN-Zugang, Abschirmung), wenn diese noch
nicht zu organischen Schäden geführt hat. Die Zeitspanne bis zum
Verschwinden variiert individuell und ist abhängig von der Dauer der
stattgefundenen Hochfrequenzexposition. Viele Betroffene haben
Zuflucht gesucht bei Verwandten und Bekannten, in Ferienwohnungen und
Pensionen, im Keller oder im Wald. Viele sind umgezogen, wenn sie es
finanziell ermöglichen konnten.
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