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Handys sind keine Konsumartikel oder Spielzeuge, |
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| sondern technische Geräte, die nicht ungefährlich sind | |||||||||||
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Zahl Hodenkrebserkrankter steigt |
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Eine Meldung aus meiner
heutigen Tageszeitung (Münstersche Zeitung vom 13.09.2004): |
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| Ungarischen Studie: Zusammenhang zwischen regelmäßigem Handy-Gebrauch und menschlicher Samenqualität download (.pdf, 160 kB) | |||||||||||
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Übersetzung von D. Bücher Einführung: Umwelteinflüsse können für die in den letzten Jahrzehnten festgestellte Verschlechterung der Spermien-Parameter verantwortlich sein. Die Effekte des elektromagnetischen Feldes von Mobiltelefonen (900MHz) Methoden: Ort: Universität von Szeged, Abteilung für Obstetrik und Gynäkologie, Ungarn. Die Aufnahme der Geschichte wurde ergänzt durch die Fragen, wie lange der Patient das Mobiltelefon besitzt, wie lange es sich am Tag (in Stunden) in der Nähe des Patienten im StandBy-Modus befindet und wie lange es täglich sendet (in Minuten). Die Samenanalysen wurden unter Benutzung eines Makler Spermienzähl-Geräts durchgeführt. Die Spermienkonzentration, die Motilität gemäß WHO-Richtlinien, die Zahl der mobilen Spermien und die der progressiv mobilen Spermien wurden bestimmt. Die Nicht-Nutzer wurden mit den sehr aktiven Nutzern verglichen. Die statistischen Analysen wurden mit der SPSS 11.0 Software durchgeführt. Ergebnisse: Insgesamt wurden 451 Patienten während der 13-monatigen Studiendauer untersucht. Unter den 221 Männern, die den Kriterien entsprachen und die Studie abschlossen, wurden signifikante Korrelationen zwischen der Dauer des StandBy-Modus und der Spermienkonzentration (r=-0.161, p=0.04), zwischen der Länge der täglichen Gespräche und der schnellen progressiven bzw. der langsamen progressiven Motilität (r=-0.191, p=0.005 bzw. r=0.323, p<0.001) und zwischen der Dauer des StandBy-Modus und der Konzentration der schnellen progressiven motilen Spermien (r=-0.218, p=0.005). Weiterhin wurde ein Unterschied zwischen den Nutzern, die das Telefon ganztäglich im StandBy-Modus betrieben hatten, und denen, die es nicht im Standby-Modus betrieben hatten, hinsichtlich der Spermienkonzentration gefunden (59.11x106/ml vs 82.97x106/ml, p=0.021, N=51 vs 46). Ferner gab es einen Unterschied zwischen den Nutzern mit verlängerter Gesprächszeit und den Nicht-Telefonierern hinsichtlich der schnellen progressiven Motilität (36.31% vs 51.34%, p=0.007, N=16 vs 61). Schlussfolgerungen: Der verlängerte Gebrauch von Mobiltelefonen könnte einen negativen Effekt auf die Spermatogenese und die männliche Fruchtbarkeit haben, der vermutlich sowohl die Konzentration als auch die Motilität verschlechtert. Weitere kontrollierte randomisierte Studien sind nötig, um die Korrelationskoeffizienten zu präzisieren. I. Fejes, Z. Závaczki, J. Szöll?si, S. Koloszár, L. Kovács, A. Pál University of Szeged, Obstetrics and Gynaecology, Szeged, Hungary Quelle: http://conf.eshre.com Diese Studie hat auch schon einen Vorläufer, der zu den gleichen Ergebnissen kam. Der Einfluss elektromagnetischer Wellen auf die Spermienmotilität (.pdf ca. 80 KB) Gemäß einer Studie aus Österreich haben GSM-Telefone bei intensivem Gebrauch einen Einfluss auf die Spermien-mobilität. (M. Davoudi, C. Brössner, W. Kuber, J Urol Urogynäkol 2002; 9 (3) : 18?27) Ferner wurde auch auf der Salzburger Konferenz in 2000 schon von einer chinesischen Wissenschaftlerin (Frau Prof. Dr. Huai Chiang) zu dieser Thematik berichtet, bzw. wies diese darauf hin, dass in China mit dieser Strahlung im Rahmen der Bevölkerungskontrolle die Männer sterilisiert wurden. Diese Berichte zeigen wieder einmal, dass das ach so geliebte Handy doch nicht so ungefährlich ist, wie immer von der Industrie behauptet wird. Es wird höchste Zeit, dass die Politik auf diese Hinweise reagiert. Handys sind halt keine Konsumartikel oder Spielzeuge, sondern technische Geräte, die nicht ungefährlich sind. Diese Nachricht gestern in der Presse schreckte die Öffentlichkeit so weit auf, dass sogar in der populären Sendung Late Night Show mit Anke Engelke (SAT 1) ein Thema war. Sie forderte ihre Zuschauerinnen auf "schickt euren Freunden tagsüber viele SMS, dann könnt ihr auch nicht schwanger werden". Also weiter viel Spaß beim Handytelefonieren. Und wundert euch nicht, wenn ihr anschließend als Eunuchen herumlauft. |
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