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Handy während
der Schwangerschaft meiden |
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November
2008 |
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Die Wissenschaftler der University of California-Los Angeles (UCLA) und der University of Aarhus, Dänemark untersuchten 13.519 Frauen, die in den späten 90er Jahren entbunden hatten, im Hinblick auf ihre Gewohnheiten im Umgang mit Mobiltelefonen während der Schwangerschaft, sowie deren Kinder bis zu einem Alter von 7 Jahren. Auf Grund dessen, das vor einem Jahrzehnt der Gebrauch von Handys noch nicht
so verbreitet war, hatte über die Hälfte der untersuchten Frauen während dieser
Zeit ihr Mobiltelefon nur selten oder gar nicht verwendet. Kinder, die bereits in jungen Jahren selbst zum Handy greifen, haben ein um 80 % höheres Risiko, verschiedenste Verhaltensstörungen zu entwickeln. Die Wahrscheinlichkeit unter emotionalen Problemen zu leiden steigt um 25 %, Beziehungsstörungen zu Gleichaltrigen um 34 %, die Entwicklung von Hyperaktivität um 35 % und allgemeine Verhaltensstörungen steigen um 49 % an. Eine der
leitenden Wissenschaftlerinnen dieser Studie, Leeka Kheifets, hatte vorher schriftlich erklärt, dass es ihrer
Meinung nach keinen Beweis für einen Zusammenhang zwischen Hochfrequenzfeldern
(einschließlich derjenigen von Mobiltelefonen) und einer negativen
Gesundheitsentwicklung gibt. Deshalb sei sie von den Studienergebnissen selbst
überrascht worden. Die Wissenschaftler versuchten nachzuweisen, dass einige andere Faktoren - wie z.B. rauchen während der Schwangerschaft, sozioökonomischer Status oder familiär bedingte geistige Erkrankung - Verhaltensstörungen bei den Kindern verursachten. Allerdings stellte sich heraus, dass bei der Berücksichtigung dieser Faktoren der Zusammenhang zwischen Handynutzung und Verhaltensauffälligkeiten bei den Kindern noch deutlicher hervor trat. Dr. Sam Millham von der Mount Sinai School of Medicine und der University of Washington School of Public Health, ist jedoch sicher, dass die Studienergebnisse zutreffend sind. Jüngste Forschungen mit schwangeren Ratten haben in Kanada gezeigt, dass Strahlung, die der von Mobiltelefonen ähnlich ist, strukturelle Veränderungen in den Gehirnen von Föten verursacht. Millham gilt als Pionier in der Erforschung der Verbindung zwischen dem Gebrauch von Mobiltelefonen und negativen gesundheitlichen Auswirkungen. Kurz nachdem das russische National Committee on Non-Ionizing Radiation Protection neue Warnungen über die Verwendung von Handys
bei schwangeren Frauen und Kindern publiziert hat wurden die Studienergebnisse
veröffentlicht. Das Benutzen von Handys kann bei Kindern zu kurzzeitigen
Gedächtnisstörungen, Abnahme von Aufmerksamkeit, Lernverhalten und kognitiven Fähigkeiten sowie erhöhter Reizbarkeit führen.
Langfristig können sich Depressionen und eine Degeneration der Nervenstrukturen
im Gehirn entwickeln. |
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| Letzte Bearbeitung: 01.08.2009 | ||
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Helmut Langenbach Mitglied der Bürgerwelle e.V. E-Mail: strahlung.gratis@online.de |
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