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Die DECT/GAP-Technik der Schnurlosen Telefone |
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Im Umkreis von bis zu 200 Metern um eine leitungsgebundene Basisstation kann man mit Schnurlosen Telefonen drahtlos telefonieren. Die in Deutschland erhältlichen schnurlosen Telefone arbeiten entweder nach dem CT1+-Standard (Cordless Telephone) oder nach dem DECT-Standard (Digital Enhanced Cordless Telekommunication). Wegen der geringen Sendeleistung dieser Geräte sind thermische Wirkungen bei beiden Standards ausgeschlossen, hinsichtlich ihrer möglichen nichtthermischen Wirkungen müssen sie jedoch unterschieden werden: CT1+-Telefone arbeiten mit analoger Signalübertragung und haben eine sehr geringe Sendeleistung von 10 Milliwatt, daher sind sie harmlos. Gesundheitlich relevante nichtthermische Wirkungen sind bei ihnen nicht zu erwarten. DECT-Telefone arbeiten mit digitaler Signalübertragung und verwenden gepulste Mikrowellen wie die Mobilfunk-Handys. Zwar liegt ihre mittlere Sendeleistung auch nur bei 10 Milliwatt, die Leistung der einzelnen Pulse ist jedoch 25 mal so groß. Bisher liegen keine einschlägigen wissenschaftlichen Untersuchungen zu DECT-Telefonen vor, doch muss aufgrund der Pulsung mit den gleichen nichtthermischen Effekten wie bei den D- und E-Netzen gerechnet werden. Bedenklich ist, dass die Basisstation einer DECT-Anlage permanent sendet, also auch dann, wenn nicht telefoniert wird. DECT-Basisstationen sind 24-Stunden Dauersender. Wer ein DECT-Telefon betreibt wird erheblich stärker mit gepulsten Mikrowellen belastet als die Anwohner von Mobilfunk-Basisstationen. |
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Vergleich DECT und GSM Beide Systeme wurden in Europa durch die europäische Standardisierungsorganisation für Telekommunikation ETSI (www.etsi.org) spezifiziert. DECT wird in Europa in der Regel im privaten Bereich als "schnurloses Telefon" und im beruflichen Umfeld als "Drahtlose Nebenstellenanlage" verwendet. GSM ist der für öffentliche Mobilfunknetze verwendete Standard und wird z. B in Deutschland von den vier lizenzierten Netzbetreibern: T-Mobile(D1), Vadofone(D2), E-Plus und O2 eingesetzt.
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Aufbau des DECT-Signals (Rahmen und Zeitschlitze)Die genaue Zeit-Definition bei DECT ist der Rahmen, der 10 Millisekunden dauert. Er ist in 24 Zeitschlitze (time slots) unterteilt. 16 Rahmen bilden einen Multirahmen, 25 Multirahmen einen Hyperrahmen.
Der Zeitschlitz von 416,7 µs enthält 424 Bits a 865,5 ns (368µs) und eine Pause von ca. 50µs damit die einzelnen Burst's sauber getrennt sind. Aufgrund der geringen Entfernungen ist ein Laufzeitausgleich nicht notwendig. (Laufzeiten um 1µs) Neben den gesundheitlichen Problemen sind durch DECT-Telefone auch technische Störungen möglich. Satellitenempfänger können im Umkreis von mehr als 10 Metern (auch durch eine Wand hindurch) gestört werden, weil DECT-Telefone im gleichen Frequenzbereich senden wie einige Satellitenkanäle (CNN, n-tv). Die Bildstörungen (horizontale Streifen) sind auch dann vorhanden, wenn nicht telefoniert wird. Weitere Beeinträchtigungen können bei Hörgeräten (Brummton), Stereoanlagen und anderen Telefonen auftreten. Mit CT1+ Telefonen gibt es diese Probleme nicht.
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Die gepulste Strahlung von DECT-Telefonen durchdringt dicke Betonwände - und selbstverständlich dünne Schädelknochen. Besonders gefährdet sind kleine Kinder, alte Menschen, Kranke, schwangere Frauen und andere Risikogruppen z.B. alle mit gestörtem Immunsystem. |
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| Deshalb Fordern wir: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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In den Wohnungen stellen DECT-Telefone den Versuch einer gefährlichen Körperverletzung dar. Wer sich ein DECT- Telefon kauft, sollte sich gut versichern, denn auch die Nachbarn sind betroffen. Die Verbraucherschutzzentrale warnt, das Verbraucherschutzministerium schweigt. |
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Helmut
Langenbach |
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