zurück

 

  

 England : Brustkrebs bei Polizistinnen durch Funkgeräte?

Quelle: elektrosmognews/ Info erhalten von Don Maisch (yahoo@emfacts.com)
Originalquelle:
Sunday Mirror, 3.12.02

Allein in West Yorkshire-Gebiet 6 Brustkrebsfälle bei Polizistinnen, die ihre Funkgeräte permanent an der entsprechenden Stelle trugen.

"Das Funkgerät knisterte 8 Stunden am Tag - ich dachte nie an einen möglichen Zusammenhang"- "Das kann kein Zufall sein"

Auch TETRA im Verdacht - Landesweite Untersuchungen gefordert! 

  

  
Der Sunday Mirror recherchiert:

Polizei-Funkgeräte verursachten bei uns Brustkrebs

Polizistinnen befürchten, dass ihre tragbaren Funkgeräte Brustkrebs verursacht haben könnten. Die weiblichen Beamte sind so besorgt, dass sie eine umgehende Untersuchung möglicher Zusammenhänge auf der Konferenz der Polizeivereinigung, die nächsten Monat stattfindet, verlangen werden.

Diese Forderung folgt einem Fall von 6 Polizeibeamtinnen, die allein im Gebiet von West Yorkshire an Brustkrebs erkrankt sind.

Dies hat Befürchtungen ausgelöst, dass die Strahlung wie sie von Handys ausgeht und ebenfalls von den mobilen Funkgeräten ausgesandt wird, die an Uniformröcken(?) oder Brusttaschen der Polizistinnen befestigt werden, Tumore verursacht haben könnten.

Dr. Gerard Hyland von der Universität Warwick, der ein Spezialist auf diesem Gebiet ist, sagte: "Das Problem mit Polizeifunkgeräten besteht bereits seit langem. Laboruntersuchungen haben gezeigt, dass die Strahlung, die sie aussenden, chromosomale Schäden an Zellen verursachen, die dann wiederum Krebs verursachen können. Dadurch dass die Geräte direkt an einem (Rock-?)Umschlag oder in der Nähe der Brust angebracht werden, würde die Strahlung unmittelbar in diesen Teil des Körpers gelangen."

Die Polizeivereinigung, die die Mehrheit der Polizisten und Polizistinnen vertritt, setzt sich nun mittels eine Umfrage landesweit mit den Polizeieinheiten in Verbindung, um bedeutsame medizinische Beweise zu vergleichen, um so mögliche Verbindungen nachzuweisen.

Gestern abend wurde dieser Schritt der Vereinigung bereits von Dr. Alan Preece, Großbritanniens bedeutendster Experte auf dem Gebiet der Mikrowellen-Strahlung, begrüßt. Dr. Preece sagte: "Forschung auf diesem Gebiet würde die Gemüter beruhigen – oder aber nachweisen, dass ein Problem existiert."

Und Krebs-Spezialist Professor Ian Fentiman vom Guy’s Hospital fügte hinzu: "Falls die Polizisten miteinander per Funkgerät kommunizieren werden und es irgendein Brustkrebsrisiko geben sollte, sollte dem so schnell wie möglich nachgegangen werden."

Die ehemalige Polizeiinspektorin Dorothy Bell, die eines der Funkgeräte 25 Jahre lang trug, äußerste als erste ihre Befürchtungen über eine bestehende Verbindung, nachdem ihr ihre linke Brust nach Entdeckung eines Krebsgeschwürs entfernt worden war. Das Geschwür befand sich in unmittelbarer Nähe der Stelle an der sie an ihrer Uniform ihren Sender befestigt hatte. Frau Bell, die aus Wakefield in West Yorkshire stammt, und tausende anderer Polizistinnen verwendeten das PYE-Funksystem, seit es in den sechziger Jahren eingeführt wurde. "Es knackte und knisterte acht Stunden pro Tag." sagte Frau Bell, die 30 Jahre bei der West Yorkshire Einheit in Bradford und dessen Hauptquartier in Wakefield arbeitete. "Aber ich habe niemals einen Gedanken daran verschwendet. Ich weiß von zwei weiteren Polizistinnen, die Brustkrebs gehabt haben und einer Zivilperson, die neben einer Kommunikationskonsole im Hauptquartier arbeitete und Brustkrebs entwickelte und dann an einem Gehirntumor starb. Das kann kein Zufall sein, es muss eine Verbindung zwischen dieser Funkausrüstung und diesen Krebsfällen geben."

Ebenfalls gestern forderte der Ehemann einer früheren Polizistin, die an Brustkrebs gestorben war, eine Untersuchung der möglichen Zusammenhänge zwischen der Erkrankung und der Funkausrüstung. Bernard Leadbetter, der als Busfahrer arbeitet, sagte: "Ich begrüße alles, was getan werden könnte, um andere Frauen vor dem Albtraum zu bewahren, den meine Frau durchlitten hat." Seine Frau Joan starb im Alter von 49 Jahren, nachdem erst zwei Jahre zuvor entdeckt worden war, dass sich Krebs in den linken Brust entwickelt hatte. Die Mutter von zwei Kindern arbeitete 3 Jahre bei der Polizei und verließ die West Yorkshire Einheit 1973. Aber erst über 20 Jahre später, im Jahr 1994, wurde die Erkrankung bei ihr festgestellt.

Bernard, 53, aus Durkar in der Nähe von Wakefield, sagte: " Der Gedanke, dass das Funkgerät, das sie benutzt hat, dafür verantwortlich sein könnte, ist schockierend. Wenn es eine Verbindung zwischen dem Gerät und Brustkrebs geben sollte, muss das untersucht werden." Es heißt, dass es im Gebiet Bradford/Leeds 6 weitere Krebsfälle unter Polizistinnen geben soll. Insgesamt arbeiten landesweit über 21.000 Frauen für die Polizei. Ein Sprecher der Polizeivereinigung sagte gestern Abend: "Wir beabsichtigen nun alle Einheiten in Großbritannien daraufhin zu überprüfen, ob es noch weitere Brustkrebsfälle unter Polizistinnen gibt." Ein neues und stärkeres System als PYE, das Tetra genannt wird, wird zur Zeit eingeführt und ist bereits bei der Hälfte der Einheiten installiert worden. Aber Gesundheitsexperten haben bereits ihre Bedenken ausgesprochen.

Übersetzung von Ines Siebel

  

Originaltext (Englisch):

SUNDAY MIRROR INVESTIGATES: POLICE RADIOS GAVE US BREAST CANCER

POLICEWOMEN fear their mobile radios may have given them breast cancer. And women officers are so worried they will demand an urgent probe into the possible links at next month's Police Federation conference.

It follows a case of six women police constables suffering from cancer in the West Yorkshire area alone.

This has sparked fears that "mobile phone" type radiation emitted by radios pinned to WPCS' lapels or breast pockets may have caused tumours.

Dr Gerard Hyland, a specialist in the field from the University of Warwick, said: "The problem of police radios has been a long-standing one. "Laboratory tests have shown that the radiation they emit cause chromosomal damage to cells, which in turn can cause cancer. "With the devices attached to a lapel or next to the breast, the radiation would be going straight into that part of the body."

The Police Federation, which represents the majority of policemen and women, is now contacting police forces nationwide in a bid to collate vital medical evidence to establish any potential links.

And last night, Dr Alan Preece, Britain's foremost expert on microwave radiation, welcomed the Federation's move. Dr Preece said: "Research in this area would really put people's minds at rest - or else identify that there is a problem."

And cancer specialist Professor Ian Fentiman, of Guy's Hospital, added: "If the police are going to communicate with each other by radio and there is any risk of breast cancer, it should be looked into urgently."

Ex-chief inspector Dorothy Bell, who wore one of the radios for 25 years, first raised fears of a link, following the removal of her left breast after a cancer lump was discovered close to where she attached her transmitter. Mrs Bell, 65, of Wakefield, West Yorkshire, and thousands of other policewomen used the PYE radio system since it was first introduced in the 1960s. "It was crackling away eight hours a day," said Mrs Bell, who had a 30-year career with the West Yorkshire force, stationed at Bradford and its headquarters in Wakefield. "But I never gave it a second thought. "I know of two other policewomen who have had breast cancer and a civilian who worked alongside a communications console in headquarters developed breast cancer and then died from a brain tumour. "It can't be a coincidence, there must be some connection between this radio equipment and these cancers."

And yesterday, the husband of a former policewoman who died of breast cancer called for an investigation into the possible links between the disease and communications equipment. Coach driver Bernard Leadbetter said: "I'd welcome anything that could be done to stop other women going through the same nightmare my wife did." His wife Joan died aged 49, just two years after it was discovered she had cancer of the left breast. Mother-of-two Joan spent three years in the police, leaving the West Yorkshire force in 1973. But it was more than 20 years later, in 1994 that she was found to have the disease.

Bernard, 53, from Durkar, near Wakefield, said: "It's shocking to think there is a possibility the radio she used could have been responsible. "If there is a connection between this and breast cancer it has to be looked at."

It is understood there are six more cancer cases in the Bradford/Leeds area involving WPCs.

More than 21,000 women work for police forces across the country.

And a Police Federation spokesman said last night: "We now intend checking forces throughout Britain to see if they have any further cases of WPCs with breast cancer."

A completely new and more powerful system than PYE - called Tetra - is currently being introduced and has been installed in about half of Britain's forces...but health experts have already raised fears about it.

Quelle: www.elektrosmognews.de

   

Helmut Langenbach
Mitglied der Bürgerwelle e.V. 
E-Mail: strahlung.gratis@online.de